Angelegenheiten

Krankentagegeld (private Krankenversicherung) beantragen

Verfahrensablauf

Wenden Sie sich an Ihre Versicherung, um Krankentagegeld zu beantragen. Je nach Versicherung können Sie das telefonisch, schriftlich oder online erledigen.

Zuständigkeit

eine Versicherungsgesellschaft Ihrer Wahl


Voraussetzungen

Voraussetzung für den Erhalt von Krankentagegeld ist der Nachweis Ihrer Arbeitsunfähigkeit

Hinweis: Die Versicherung kann dazu eine ärztliche Untersuchung verlangen. Die Ärztin oder der Arzt kann die Versicherung bestimmen.

Weitere Voraussetzungen für den Bezug von Krankentagegeld finden Sie in Ihrem Versicherungsvertrag.


Informationen

Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer erhalten Sie im Krankheitsfall Ihren Lohn oder Ihr Gehalt normalerweise sechs Wochen lang weiter ausbezahlt. Sind Sie danach weiterhin arbeitsunfähig oder werden Sie stationär in einem Krankenhaus oder in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung behandelt, haben Sie möglicherweise einen Anspruch auf Krankengeld.

Das Krankengeld beträgt jedoch höchstens 90 Prozent Ihres Nettoarbeitsentgeltes. Außerdem müssen Sie aus dem Krankengeld noch Beitragsanteile zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung zahlen. Um bei länger andauernder Arbeitsunfähigkeit gegen finanzielle Einbußen gesichert zu sein, können Sie eine zusätzliche private Krankentagegeldversicherung abschließen.

Wie lange und in welcher Höhe Sie zusätzlich Krankentagegeld erhalten, hängt davon ab, was Sie mit Ihrer Versicherung vereinbart haben. Die meisten Versicherungen bieten mehrere Versicherungsformen mit unterschiedlichen Raten und Leistungen an. Wenden Sie sich an die gewünschte Versicherung und lassen Sie sich beraten.

Tipp: Manche Krankenkassen vermitteln den Abschluss eines privaten Zusatzversicherungsvertrages zwischen ihren Versicherten und einem privaten Unternehmen.


Erforderliche Unterlagen

für den Nachweis der Arbeitsunfähigkeit eventuell: ärztliche Bestätigung


Gebühren

keine

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat dessen ausführliche Fassung am 30.09.2016 freigegeben.

Praktische Infos