Angelegenheiten

Aufnahme in weiterführende Schulen - Besonderes Beratungsverfahren wahrnehmen

Verfahrensablauf

Melden Sie sich bei der Grundschule Ihres Kindes zum besonderen Beratungsverfahren an. Das notwendige Formular erhalten Sie gemeinsam mit der Grundschulempfehlung (Blatt 3).

Für die Terminvereinbarung kommt die Beratungslehrkraft entweder direkt oder über das Schulsekretariat auf Sie zu. Sie vereinbart mit Ihnen einen Termin beziehungsweise Termine für

  • ein Erstgespräch und
  • falls gewünscht, einen Testtermin und einen Termin für ein Abschlussgespräch.

 

Zuständigkeit

die Grundschule Ihres Kindes


Informationen

Als Eltern beziehungsweise als erziehungsberechtigter Elternteil entscheiden Sie im Laufe des Schuljahres 2016/2017, welche weiterführende Schulart ihr Kind zum Schuljahr 2017/2018 besuchen soll. Bei Ihrer Entscheidung können Sie verschiedene Informationen berücksichtigen, z.B.

  • Ihre eigene Wahrnehmungen über Ihr Kind,
  • Ergebnisse aus Gesprächen mit Lehrkräften sowie
  • die Grundschulempfehlung.

Möchten Sie darüber hinaus noch weitere Informationen bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen, können Sie das besondere Beratungsverfahren in Anspruch nehmen. Dabei werden Sie von einer speziell ausgebildeten Lehrkraft beraten, die nicht an der Schule Ihres Kindes tätig ist.

Bei der Beratung stehen Ihre Fragen im Mittelpunkt. Häufig wird das besondere Beratungsverfahren in Anspruch genommen, wenn die eigenen Vorstellungen zur weiterführenden Schule und die Grundschulempfehlung nicht übereinstimmen oder wenn Sie den Wunsch nach einer zweiten, unabhängigen Meinung haben.

Das besondere Beratungsverfahren enthält immer ein Beratungsgespräch. Zusätzlich kann die Beratungslehrkraft mit Ihrem Kind an einem zweiten Termin ein beziehungsweise mehrere Tests durchführen, wenn Sie dies möchten. Dabei werden in der Regel standardisierte Begabungs-/Intelligenztests eingesetzt. Wenn Sie sich für eine Testdurchführung entschieden haben, erhalten Sie bei einem Abschlussgespräch eine Rückmeldung

  • zu den Testergebnissen und
  • zu Beobachtungen, die die Beratungslehrkraft bei den Tests gemacht hat.

Achtung: Die Inhalte von Beratung und Testverfahren unterliegen der Schweigepflicht. Die Beratungslehrkraft darf Informationen aus dem besonderen Beratungsverfahren nur dann an Dritte weitergeben, wenn Sie vorab schriftlich zustimmen.


Erforderliche Unterlagen

keine


Gebühren

keine

Rechtsgrundlage

Verordnung des Kultusministeriums über das Aufnahmeverfahren für die Realschulen und die Gymnasien der Normalform (Aufnahmeverordnung)

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Kultusministerium hat dessen ausführliche Fassung am 23.05.2016 freigegeben.

Praktische Infos